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Revolverheld Johannes Strate auf Solo-Tour

Geschrieben von verlorenen Jungs
1. May 2012 17:31
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© mario beauregard - Fotolia.com

© mario beauregard - Fotolia.com

Der Frontmann der Band Revolverheld ist derzeit auf Solo-Tour unterwegs. Seine Songs sind anders als die seiner Band und doch werden Fan-Herzen höher schlagen. Die Stücke von Johannes Strate sind etwas erwachsener als die seiner Band. Das liegt an der verschiedenen Ausrichtung der Musik. In seiner Band liebt es der 32-Jährige rockige Hymnen zu schreiben, die zum Mitsingen und Tanzen einladen. Stücke wie „Ich werde nie erwachsen“ oder „Generation Rock“ sind ganz anders als seine Solo-Projekte. Johannes Strate sagt selbst, dass er schon immer eine Leidenschaft hatte für das Singer/Songwriting. Bei seinen Solo-Projekten lebt er diese Ader voll aus und tut nebenbei noch Gutes.

Er nutzt seinen Bekanntheitsgrad den er mittlerweile erreicht hat, um junge Nachwuchskünstler zu unterstützen. Denn er hat selbst niemals vergessen, wie er einst als Fan bis nach Holland gereist ist um sein Idol Jonatha Brooke live zu erleben. Nun engagiert er sich in Projekten wie „Feels Like Home“. Außerdem stellt er Greg Holden Raum zur Verfügung um ihn zu pushen. Der New Yorker ist ein langjähriger Freund des Sänger und er lässt ihn allein das Vorprogramm zu seinen Konzerten bestreiten.

Bei seinem Auftritt gibt es eine Mischung aus eigenen Songs und Revolverheld-Balladen wie „Halt dich fest an mir“ oder auch „Ich werd die Welt verändern“. Das ganze Programm ist wesentlich ruhiger gestaltet, dass das der Band Revolverheld und dennoch findet es hohen Anklang bei dem Publikum, dass hauptsächlich aus jungen Mädchen besteht. Auch der Song den er zusammen mit seinem Vater Eckhard performt, wird bejubelt und die Massen können bei „An Rosalinde“ mitsingen. Denn die meisten von ihnen wuchsen in der Region zusammen mit den Liedern von Margarete und Wolfgang Jehn auf.

Johannes Strate ist mit Fug und Recht Musiker aus ganzem Herzen und seine Musik geht unter die Haut. Die Soloauftritte von ihm sind bemerkenswert, schafft er es doch eine erwachsene Seite von sich zu zeigen, die einen Rückblick auf die eigene Vergangenheit ausübt. So werden in den Songs Themen seiner eigenen Herkunft und Kindheit thematisiert.

 

Das Brooklyn Indie Music Fest

Geschrieben von verlorenen Jungs
10. March 2012 15:29
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Greenwich Village © Thierry GUIMBERT - Fotolia.com

Greenwich Village © Thierry GUIMBERT - Fotolia.com

New York, die Stadt, die niemals schläft, ist immer eine Reise wert. Der Big Apple ist voll mit Sehenswürdigkeiten und Kultur. Der Stadtteil Brooklyn, in dem sich auch der Bezirk Greenwich Village befindet, ist schon seit den 1960er Jahren der Anlaufpunkt für Musiker. Damals spielten in den unzähligen Open Mic Veranstaltungen Künstler wie Joan Baez, Woody Guthrie und Bob Dylan und formten damit die politische Folkbewegung in Amerika.

Auch heute noch ist Brooklyn Anlaufpunkt für eine bunte Independent-Szene, und jedes Jahr im September wird das Venue Littlefield in Gowanus, Brooklyn zum Austragungsort des dreitägigen Brooklyn Indie Music Fest. Grund genug also, die Koffer zu packen und New York einen Besuch abzustatten. Geeignete Hoteltipps und Unterkünfte, insbesondere solche mit günstigen Zimmerpreisen, bieten vor allem die großen Stadtmagazine New Yorks.

Das Festival wurde von den Veranstaltern ins Leben gerufen, um die lebendige Musikszene New Yorks zusammen zu bringen. Sie ist Bühne für die zahlreichen talentierten Musiker, und sie will diese zusammen bringen. In Zeiten, in denen die großen Labels nur noch massentaugliche Popmusik vermarkten und daraus ein glitzerndes und lukratives Geschäft machen, will das Brooklyn Independent Music Festivals den kleinen, unabhängigen Bands eine Chance geben, ihre Musik zu präsentieren und Zuhörer zu Fans werden zu lassen.

Zu dem Festival gehören neben den drei Tagen Konzerten, die nur an einem Ort stattfinden, auch Diskussionsrunden, Panels und Workshops. Anders als bei großen Festivals gibt es keine großen Stars, die als Headliner die Menschen anziehen sollen, sondern nur lokale Bands. Die stilistische Bandbreite reicht dabei von Folk über Indie-Pop, Funk und Rock. Das Festival dürfte mit seinen vielen verschiedenen Künstlern für jeden Musikgeschmack das passende auf Lager haben und ist definitiv einen Besuch wert.

 

The Strokes – Is This It

Geschrieben von verlorenen Jungs
15. August 2011 11:15
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The Strokes von ausnahmezustand/Flickr.com

The Strokes von ausnahmezustand/Flickr.com

The Strokes lieferten dieses Jahr ihr Comeback. Und das ist eigentlich auch schon alles was man dazu sagen muss. Das Album wirkt irgendwie fahrig. Es hat nichts besonderes musikalisches neues zu bieten. Genauso wenig knüpft es an alte Tugenden an und führt deswegen leider nicht zum erwünschten großen Comeback, sondern eben lediglich zu einem Comeback was keiner wirklich gebraucht hätte. Vor allem nicht nachdem was die Jungs von The Strokes bereits geleistet haben.

So überraschten und überzeugten sie 2001 mit ihrem Album “Is This It” und läuteten damit eine der letzten Ären der Popgeschichte ein. Damals zählte das Jahr 2001 zu den eher langweiligeren Jahren der Musikszene. Die angesagten Musiktrends liefen gerade alle langsam aus und die Szene des TechnoBeats war gerade im Mainstream angekommen, musste sich dort jedoch noch zurechtfinden und anpassen. Somit griffen The Strokes genau den richtigen Zeitpunkt ab um mit ihrem Album Erfolg zu haben. Nachdem der Grunge sich zurück gezogen hatte und und in der Popszene mit Gitarrengeklimper nicht mehr wirklich was zu holen war setzten sie ein. Was auf ihrem Album zu hören war, war nicht wirklich neu, sondern erinnerte er an vieles schon da gewesenes was Erfolg hatte. Und genau davon fanden The Strokes die richtige Mischung und feierten einen wahnsinnigen Erfolg.

Das die Musik der Neuzeit nicht mehr wirklich vielen Bands den “Starstatus” zusprach, mussten auch The Strokes schnell merken. So schafften sie es nach diesem Erfolgsalbum nicht mehr daran anzuknüpfen und legten nach zwei weiteren recht erfolglosen Alben eine Pause ein. Nun sind sie wieder da, doch ihre Comeback-Album scheint dabei leider nur Album Nummer 3 in der Reihe der nicht so erfolgreichen Alben zu werden.

 
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