Greenwich Village © Thierry GUIMBERT - Fotolia.com
New York, die Stadt, die niemals schläft, ist immer eine Reise wert. Der Big Apple ist voll mit Sehenswürdigkeiten und Kultur. Der Stadtteil Brooklyn, in dem sich auch der Bezirk Greenwich Village befindet, ist schon seit den 1960er Jahren der Anlaufpunkt für Musiker. Damals spielten in den unzähligen Open Mic Veranstaltungen Künstler wie Joan Baez, Woody Guthrie und Bob Dylan und formten damit die politische Folkbewegung in Amerika.
Auch heute noch ist Brooklyn Anlaufpunkt für eine bunte Independent-Szene, und jedes Jahr im September wird das Venue Littlefield in Gowanus, Brooklyn zum Austragungsort des dreitägigen Brooklyn Indie Music Fest. Grund genug also, die Koffer zu packen und New York einen Besuch abzustatten. Geeignete Hoteltipps und Unterkünfte, insbesondere solche mit günstigen Zimmerpreisen, bieten vor allem die großen Stadtmagazine New Yorks.
Das Festival wurde von den Veranstaltern ins Leben gerufen, um die lebendige Musikszene New Yorks zusammen zu bringen. Sie ist Bühne für die zahlreichen talentierten Musiker, und sie will diese zusammen bringen. In Zeiten, in denen die großen Labels nur noch massentaugliche Popmusik vermarkten und daraus ein glitzerndes und lukratives Geschäft machen, will das Brooklyn Independent Music Festivals den kleinen, unabhängigen Bands eine Chance geben, ihre Musik zu präsentieren und Zuhörer zu Fans werden zu lassen.
Zu dem Festival gehören neben den drei Tagen Konzerten, die nur an einem Ort stattfinden, auch Diskussionsrunden, Panels und Workshops. Anders als bei großen Festivals gibt es keine großen Stars, die als Headliner die Menschen anziehen sollen, sondern nur lokale Bands. Die stilistische Bandbreite reicht dabei von Folk über Indie-Pop, Funk und Rock. Das Festival dürfte mit seinen vielen verschiedenen Künstlern für jeden Musikgeschmack das passende auf Lager haben und ist definitiv einen Besuch wert.

