
© Andrii Muzyka - Fotolia.com
Am Nürburgring gab es sage und schreibe 85 Bands auf drei Bühnen zu bewundern. Als Headliner waren die Ikonen von Metallica unterwegs, die nicht nur Metal-Fans etwas sagen werden. Ihr Auftritt mit beeindruckender Pyro-Technik war neben der Rocksause von Linkin Park das Highlight vom Festival. Für die Toten Hosen gab es bei dem diesjährigen „Rock am Ring“ sogar ihr 30. Jubiläum zu feiern, was sie mit einem besonders ausgelassenen Auftritt zur Geltung brachten. Sänger Campino sprang in die Menge, auch alte Klassiker wie „Hier kommt Alex“ wurden gespielt. Ebenfalls aus Deutschland waren die Guano Apes, Deichkind und Mia dabei. Auch die gerade erst wiedervereinigten Rocker von Soundgarden waren am Nürburgring vertreten und lieferten einen erstklassigen Eintritt. Weitere große Namen auf dem diesjährigen Line-Up waren Billy Talent, The Hives, Motörhead, Marilyn Manson und Peter Doherty.
Dank den 4.500 Einsatzkräften bei „Rock am Ring“ und den 2.700 Sanitätern und Feuerwehrleuten beim kleineren Schwesterfestival blieb es auch trotz den Menschenmassen bei einem friedlichen Beisammensein. Nur kleinere Zwischenfälle wurden gemeldet, wie Diebstähle aus Zelten oder gefälschte Eintrittskarten. Fast wäre es allerdings bei „Rock im Park“ zu einem fatalen Unfall gekommen: Zwei Besucher hatten einen glühenden Grill mit ins Zelt genommen und wurden regungslos aufgefunden. Ein wenig später und den beiden wäre nicht mehr zu helfen gewesen.

