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So war Rock am Ring

Geschrieben von verlorenen Jungs
4. June 2012 10:15
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© Andrii Muzyka - Fotolia.com

© Andrii Muzyka - Fotolia.com

Das erste Wochenende im Juni ist bei vielen Musik- und Festivalliebhabern in Deutschland schon seit Jahren rot im Kalender angestrichen: Auch dieses Jahr ging es wieder rund bei den beiden Zwillingsfestivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“. Sowohl in der Eifel am Nürburgring, als auch in Nürnberg gab es Top-Acts und internationale Musik-Stars satt. Insgesamt kamen rund 163.000 Feierwütige zusammen. Von dem kleineren „Rock im Park“ auf dem Nürnberger Zeppelinfeld gab es mit 76.000 Besuchern sogar einen neuen Besucherrekord zu verkünden.

Am Nürburgring gab es sage und schreibe 85 Bands auf drei Bühnen zu bewundern. Als Headliner waren die Ikonen von Metallica unterwegs, die nicht nur Metal-Fans etwas sagen werden. Ihr Auftritt mit beeindruckender Pyro-Technik war neben der Rocksause von Linkin Park das Highlight vom Festival. Für die Toten Hosen gab es bei dem diesjährigen „Rock am Ring“ sogar ihr 30. Jubiläum zu feiern, was sie mit einem besonders ausgelassenen Auftritt zur Geltung brachten. Sänger Campino sprang in die Menge, auch alte Klassiker wie „Hier kommt Alex“ wurden gespielt. Ebenfalls aus Deutschland waren die Guano Apes, Deichkind und Mia dabei. Auch die gerade erst wiedervereinigten Rocker von Soundgarden waren am Nürburgring vertreten und lieferten einen erstklassigen Eintritt. Weitere große Namen auf dem diesjährigen Line-Up waren Billy Talent, The Hives, Motörhead, Marilyn Manson und Peter Doherty.

Dank den 4.500 Einsatzkräften bei „Rock am Ring“ und den 2.700 Sanitätern und Feuerwehrleuten beim kleineren Schwesterfestival blieb es auch trotz den Menschenmassen bei einem friedlichen Beisammensein. Nur kleinere Zwischenfälle wurden gemeldet, wie Diebstähle aus Zelten oder gefälschte Eintrittskarten. Fast wäre es allerdings bei „Rock im Park“ zu einem fatalen Unfall gekommen: Zwei Besucher hatten einen glühenden Grill mit ins Zelt genommen und wurden regungslos aufgefunden. Ein wenig später und den beiden wäre nicht mehr zu helfen gewesen.

 

Das Brooklyn Indie Music Fest

Geschrieben von verlorenen Jungs
10. March 2012 15:29
Keine Kommentare

Greenwich Village © Thierry GUIMBERT - Fotolia.com

Greenwich Village © Thierry GUIMBERT - Fotolia.com

New York, die Stadt, die niemals schläft, ist immer eine Reise wert. Der Big Apple ist voll mit Sehenswürdigkeiten und Kultur. Der Stadtteil Brooklyn, in dem sich auch der Bezirk Greenwich Village befindet, ist schon seit den 1960er Jahren der Anlaufpunkt für Musiker. Damals spielten in den unzähligen Open Mic Veranstaltungen Künstler wie Joan Baez, Woody Guthrie und Bob Dylan und formten damit die politische Folkbewegung in Amerika.

Auch heute noch ist Brooklyn Anlaufpunkt für eine bunte Independent-Szene, und jedes Jahr im September wird das Venue Littlefield in Gowanus, Brooklyn zum Austragungsort des dreitägigen Brooklyn Indie Music Fest. Grund genug also, die Koffer zu packen und New York einen Besuch abzustatten. Geeignete Hoteltipps und Unterkünfte, insbesondere solche mit günstigen Zimmerpreisen, bieten vor allem die großen Stadtmagazine New Yorks.

Das Festival wurde von den Veranstaltern ins Leben gerufen, um die lebendige Musikszene New Yorks zusammen zu bringen. Sie ist Bühne für die zahlreichen talentierten Musiker, und sie will diese zusammen bringen. In Zeiten, in denen die großen Labels nur noch massentaugliche Popmusik vermarkten und daraus ein glitzerndes und lukratives Geschäft machen, will das Brooklyn Independent Music Festivals den kleinen, unabhängigen Bands eine Chance geben, ihre Musik zu präsentieren und Zuhörer zu Fans werden zu lassen.

Zu dem Festival gehören neben den drei Tagen Konzerten, die nur an einem Ort stattfinden, auch Diskussionsrunden, Panels und Workshops. Anders als bei großen Festivals gibt es keine großen Stars, die als Headliner die Menschen anziehen sollen, sondern nur lokale Bands. Die stilistische Bandbreite reicht dabei von Folk über Indie-Pop, Funk und Rock. Das Festival dürfte mit seinen vielen verschiedenen Künstlern für jeden Musikgeschmack das passende auf Lager haben und ist definitiv einen Besuch wert.

 

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