
Hurts-Frontmann von darkmavis/Flickr.com
Man nehme das Beste aus dem Elektropop der 80er Jahre, poliere es mit etwas zeitgemäßem Stil auf und lasse es durch ein paar adrette Manchester Jungs vertonen. Schon erhält man eine ganze Welt aus Melancholie mit Liedern von Hoffnung und Verlust, die durch Theo Hutchcraft und Adam Anderson- zusammen Hurts- die Herzen erobern.
Mit all diesen großen Eindrücken, wollten die Jungs nun auch in Berlin aufwarten. Rund 7500 Zuschauer erwarteten die Show gespannt und jubelnd, die kurz vor 21 Uhr in der Zitadelle Spandau begann. Vorbands wie Pop-Duo Lovers Electric und Firefox AK, darf endlich das große Highlight bejubelt werden.
Die Frisur sitzt ebenso akkurat wie der Anzug und mit „Hello Berlin, we are Hurts“ erinnern sie die lieben Fans noch einmal daran, dass sie nun wirklich da sind. Das Wetter scheint ebenso perfekt angepasst, mild und trocken, schwingt die Melancholie wirklich nur durch die Songs des Albums „Happiness“.
Anderson platziert sich am Keybord und Hutchkraft beginnt sofort, die ersten Zeilen von „Silver Lining“ ins Mikrofon, gefolgt von „Wonderful Life“, dass seine Hörer seit Monaten schon dahinschmelzen lässt- auch, wenn sie nicht vor der Bühne stehen. Als wollte sie den Weltschmerz in „Blood, Tears and Gold“ malerisch unterstreichen, beginnt die Nacht passend zum Einsatz dieses Liedes ihre Arbeit. So kommen auch schnell die Feuerzeuge und Knicklichter zum Einsatz, die sich zu „Illuminated“ durch die Dunkelheit wiegen und es wird aus voller Inbrunst gemeinsam zu „Stay“ gesungen.
Zu guter Letzt noch eine Zugabe. Begleitet von einem Feuerwerk schießt „Better Than Love“ sich als Abschluss noch einmal in die Herzen der zahlreichen Zuhörer, die um einige gefühlvolle Eindrücke reicher, in die Nacht entlassen werden.
