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Kategorie: Festivals

Hurts in Berlin

Geschrieben von verlorenen Jungs
17. August 2011 20:46
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Hurts-Frontmann von darkmavis/Flickr.com

Hurts-Frontmann von darkmavis/Flickr.com

Man nehme das Beste aus dem Elektropop der 80er Jahre, poliere es mit etwas zeitgemäßem Stil auf und lasse es durch ein paar adrette Manchester Jungs vertonen. Schon erhält man eine ganze Welt aus Melancholie mit Liedern von Hoffnung und Verlust, die durch Theo Hutchcraft und Adam Anderson- zusammen Hurts- die Herzen erobern.

Mit all diesen großen Eindrücken, wollten die Jungs nun auch in Berlin aufwarten. Rund 7500 Zuschauer erwarteten die Show gespannt und jubelnd, die kurz vor 21 Uhr in der Zitadelle Spandau begann. Vorbands wie Pop-Duo Lovers Electric und Firefox AK, darf endlich das große Highlight bejubelt werden.

Die Frisur sitzt ebenso akkurat wie der Anzug und mit „Hello Berlin, we are Hurts“ erinnern sie die lieben Fans noch einmal daran, dass sie nun wirklich da sind. Das Wetter scheint ebenso perfekt angepasst, mild und trocken, schwingt die Melancholie wirklich nur durch die Songs des Albums „Happiness“.

Anderson platziert sich am Keybord und Hutchkraft beginnt sofort, die ersten Zeilen von „Silver Lining“ ins Mikrofon, gefolgt von „Wonderful Life“, dass seine Hörer seit Monaten schon dahinschmelzen lässt- auch, wenn sie nicht vor der Bühne stehen. Als wollte sie den Weltschmerz in „Blood, Tears and Gold“ malerisch unterstreichen, beginnt die Nacht passend zum Einsatz dieses Liedes ihre Arbeit. So kommen auch schnell die Feuerzeuge und Knicklichter zum Einsatz, die sich zu „Illuminated“ durch die Dunkelheit wiegen und es wird aus voller Inbrunst gemeinsam zu „Stay“ gesungen.

Zu guter Letzt noch eine Zugabe. Begleitet von einem Feuerwerk schießt „Better Than Love“ sich als Abschluss noch einmal in die Herzen der zahlreichen Zuhörer, die um einige gefühlvolle Eindrücke reicher, in die Nacht entlassen werden.

 

 

The Strokes – Is This It

Geschrieben von verlorenen Jungs
15. August 2011 11:15
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The Strokes von ausnahmezustand/Flickr.com

The Strokes von ausnahmezustand/Flickr.com

The Strokes lieferten dieses Jahr ihr Comeback. Und das ist eigentlich auch schon alles was man dazu sagen muss. Das Album wirkt irgendwie fahrig. Es hat nichts besonderes musikalisches neues zu bieten. Genauso wenig knüpft es an alte Tugenden an und führt deswegen leider nicht zum erwünschten großen Comeback, sondern eben lediglich zu einem Comeback was keiner wirklich gebraucht hätte. Vor allem nicht nachdem was die Jungs von The Strokes bereits geleistet haben.

So überraschten und überzeugten sie 2001 mit ihrem Album “Is This It” und läuteten damit eine der letzten Ären der Popgeschichte ein. Damals zählte das Jahr 2001 zu den eher langweiligeren Jahren der Musikszene. Die angesagten Musiktrends liefen gerade alle langsam aus und die Szene des TechnoBeats war gerade im Mainstream angekommen, musste sich dort jedoch noch zurechtfinden und anpassen. Somit griffen The Strokes genau den richtigen Zeitpunkt ab um mit ihrem Album Erfolg zu haben. Nachdem der Grunge sich zurück gezogen hatte und und in der Popszene mit Gitarrengeklimper nicht mehr wirklich was zu holen war setzten sie ein. Was auf ihrem Album zu hören war, war nicht wirklich neu, sondern erinnerte er an vieles schon da gewesenes was Erfolg hatte. Und genau davon fanden The Strokes die richtige Mischung und feierten einen wahnsinnigen Erfolg.

Das die Musik der Neuzeit nicht mehr wirklich vielen Bands den “Starstatus” zusprach, mussten auch The Strokes schnell merken. So schafften sie es nach diesem Erfolgsalbum nicht mehr daran anzuknüpfen und legten nach zwei weiteren recht erfolglosen Alben eine Pause ein. Nun sind sie wieder da, doch ihre Comeback-Album scheint dabei leider nur Album Nummer 3 in der Reihe der nicht so erfolgreichen Alben zu werden.

 

Ozzy Osbourne und seine Prophezeiungen

Geschrieben von verlorenen Jungs
10. August 2011 18:33
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Ozzy Osbourne von von Focka/Flickr.com

Ozzy Osbourne von von Focka/Flickr.com

Ozzy wird bürgerlich und überlebt seine Prophezeiungen. Wer hätte das vor rund 30 Jahren gedacht, als Ozzy Osbourne im Jahr 1980/81 mit den Worten „People look to me and say/ Is the end near, when is the final day.“ das Publikum auf dem legendären Festival “Wacken” begrüsste.

Der selbsternannte Prinz der Dunkelheit ist mittlerweile nicht mehr so hart unterwegs, wie noch vor einigen Jahrzehnten, aber man sieht ganz deutlich, dass ihn sein Leben gesundheitliche Einbussen gekostet hat. Das wird womöglich auch Ozzy nicht leugnen können.

Die Geschichte und das verrückte Leben der Band Black Sabbath kann man auf den ersten Platten der Band mitverfolgen. Sie haben nichts ausgelassen und so wundert es auch niemanden, dass Ozzy bereits damals nicht glauben wollte, dass er in 30 Jahren noch da sein würde. Die Überraschung ist ihm gelungen, denn er ist nicht nur am Leben, er feiert seit etlichen Jahren immer noch große Erfolge mit seiner Musik und seinem Leben.

Nach dem Ende der Band Black Sabbath konnte man ihn und seine Familie mehrere Jahre fast täglich im Fernsehen miterleben. Sein Leben schien ein offenes Buch und überraschte trotzdem noch mit eigens verfassten Kolumnen zum Thema Gesundheit. Als ob man Ozzy Osbourne das jemals zugetraut hätte, aber auch das hat er erfolgreich vermarktet.

Egal was man über ihn denken mag, aber man muss ihm zusprechen, dass er nicht nur ein verrückten Mann ist, er ist ein verrückter und zugleich ein unterhaltsamer Mann, der es schafft Jahrzehntelang sein Publikum und die Medien auf Trab zu halten. Die einen sagen er wäre eine „Coole Socke“, die anderen halten ihn für einen „Spinner“. Doch man muss ihm lassen, er ist womöglich einer der interessantesten Musiker unserer Zeit, der sich vor seinen Fans und der Presse nie versteckt hat.

 

 
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