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Kategorie: Bands

Rosenstolz: Nach 20 Jahren nun die Trennung

Geschrieben von verlorenen Jungs
1. January 2013 16:23
2 Kommentare
Mikro und Kopfhörer

Mikro und Kopfhörer

Fans der Band Rosenstolz sind bestürzt: Nach 20 Jahren gaben Anna R. und Peter Plate kurz vor Weihnachten ihre vorläufige Trennung bekannt. Schon länger wurde über eine Trennung des Pop-Duos spekuliert, sie erschienen nicht zur Echo-Verleihung im März 2012 und auch sonst war es still um die beiden geworden. Auf ihrer Homepage wandten sie sich nun an ihre Fans und verkündeten, sie wollen neue Abenteuer erleben-getrennt von einander.

Schluß nach dem Comeback-Album

Erst 2011 hatten sich Rosenstolz mit einem neuen Album zurückgemeldet, nachdem Peter Plate zuvor eine erschöpfungsbedingte Pause eingelegt hatte. Das Comeback-Album wurde mit einem Bambi ausgezeichnet, bei seiner Dankesrede sprach Plate Bushido mutig den Preis für Integration ab, den dieser zuvor bekommen hatte. Nun ist erstmal Schluss. Auf der Facebook-Seite der Band zeigen sich Fans berührt und traurig, trotz Hoffnungsschimmer durch Anna R. Sie lässt verlauten, dass es hinter den Kulissen keinen Streit gäbe, eine spätere Zusammenarbeit sei nicht auszuschließen. Zudem würde es für die beiden ohne Musik sowieso nicht gehen, man würde in Zukunft von ihnen hören.

Erneuter Zusammenbruch von Peter Plate?

Anfang der 90er Jahre hatte die Geschichte um Rosenstolz begonnen, mit Proben in Plates Küche und einem Konzert vor 30 Leuten in einer Berliner Galerie. Zunächst nur Stars der Subkultur, wurden Anna R. und Peter Plate bald zu großen Stars am deutschen Pophimmel. Sie verkauften zahlreiche Platten und gewannen Echos, sowie Gold und Platin. Fans können die emotionalen Texte mitsingen, ein bekennender Fan ist Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Songs wie „ Gib mir Sonne“ und „Ich bin ich (Wir sind wir)“ sind Klassiker der Band. Nun warten alle gespannt, welche „neuen Abenteuer“ die beiden erleben werden. Den Fans wären solche musikalischer Natur natürlich am liebsten. Besonders Plate stellte auf der Homepage in Aussicht, der Musik weiterhin treu zu bleiben. Er arbeitet neben Rosenstolz auch als Komponist für andere Musiker.

Bilderrechte: © U.P.images – Fotolia.com

 

Kraftwerk als Kunstwerk

Geschrieben von verlorenen Jungs
5. December 2012 10:45
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Die Wissenschaft des Klangs ? ein Symposium analysiert die Klänge der Band Kraftwerk.

Die Wissenschaft des Klangs ? ein Symposium analysiert die Klänge der Band Kraftwerk.

Düsseldorf im Kraftwerk-Fieber: Die Elektro-Pioniere kommen im Januar zurück in ihre Heimatstadt und geben nicht nur ein Konzert, sondern gleich eine ganze Konzertreihe und eine Foto-Ausstellung. Aber auch Fans des Industrialsounds, die nicht in Düsseldorf und Umgebung wohnen, haben Grund zur Freude: Eine limitierte CD-Box namens „Der Katalog“ erscheint.

Retrospektive Kraftwerk mit Konzert und Foto-Ausstellung

Der kommende Januar steht zumindest in der nordrhein-westfälischen Metropole Düsseldorf ganz im Zeichen der Band Kraftwerk. Nicht nur mit ihren Konzerten wollen die vier Musiker der wohl bedeutendsten deutschen Elektro-Band ihre Geschichte und die vielen Jahrzehnte Klangforschung Revue passieren lassen. Eine Ausstellung im NRW-Forum vom 12. bis zum 30 Januar präsentiert die vier Bandmitglieder mit vielen Fotografien unter dem Titel „Kraftwerk Roboter“. Mehr als dreißig große Bilder des Fotografen Peter Boettcher werden zu sehen sein, der seit mehr als zwanzig Jahren für Design und Bühnenentwürfen der Elektro-Band verantwortlich ist. Wer Platten von Kraftwerk in seinem Schrank stehen hat oder schon einmal einer ihren imposanten Live-Shows beigewohnt hat, weiß genau, dass auch die Cover und Designaspekte eine wichtige Rolle im Gesamtbild und -Kunstwerk der Elektro-Pioniere haben.

Wissenschaftliches Symposium spricht über Kraftwerk-Klänge

Nicht nur die Konzerte und Ausstellung im NRW-Forum dreht sich im kommenden Januar um Kraftwerk, auch die Wissenschaft wird mit diskutieren. Am 11. Januar findet ein Symposium statt, bei der ganz akademisch die Wirkungsgeschichte und Ästhetik der einzigartigen und visionären Band diskutiert wird. Kraftwerk ist nicht nur zukunftsweisender Industrial-Funk, sondern eben auch ein komplexes Phänomen, was laut Dirk Matejovski von der Uni Düsseldorf weitaus mehr als Pop ist. Er setzt sich seit mehr als einem Jahr mit der deutschen Elektro-Band auseinander und wird die Ergebnisse seiner Forschungsgruppe auf dem Symposium präsentieren.

Bilderrechte: © panthermedia.net/ tovovan

 

Die Alin Coen Band

Geschrieben von verlorenen Jungs
19. January 2012 10:24
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Aufnahmestudio © Picture-Factory - Fotolia.com

Aufnahmestudio © Picture-Factory - Fotolia.com

Bevor ich das Album geschenkt bekam, kannte ich die Band nicht, obwohl sie da bereits schon einige Erfolge gefeiert hatte. Eine gut besuchte Konzerttournee war das Ergebnis eines Auftrittes bei Inas Nacht. Das erste Album “Wer bist du?” muss man kennen lernen. Es ist ein Album, dass Aufmerksamkeit braucht, Musik der man zuhören muss, die nicht nur als Geräuschkulisse dient um vom Alleinsein abzulenken. Die Texte sind tief und hinterlassen eine nachdenkliche Stimmung beim Zuhörer. Gleichzeitig vermitteln sie einem eine gewissen Leichtigkeit. Diese Mischung macht die Musik so prickelnd und interessant. Die deutsche Sprache erlebt ja gerade wieder eine  Aufschwung. Die neuen Deutschpoeten, wie “Philip Poisel”, “Clueso” oder auch “Wir sind Helden” können sich über Zuwachs freuen, denn Alin Coen leistet mit ihrer Band einen wertvollen Beitrag zu diesem Revival.

Die Konzerte wurden umjubelt und in der Presse heiß gelobt. “zum niedersinken schön”, schreibt zum Beipsiel die “Frankfurter Neue Presse” oder schlichtweg “umwerfend”, wie die “Leipziger Volkszeitung” schreibt. Die Band reisst den Zuhörer mit. Viel Gefühl, Tiefsinn und Poesie liegen in der Musik der 4-köpfigen Band, nach deren Frontfrau sie benannt sind. Alin Coen ist Weltenbummlerin. Reiste bereits nach Australien, Kanada, Indien und landete mit 19 Jahren in Schweden, wo sie ihre Leidenschaft für Gitarre und Komposition an einer offenen Bühne entdeckte.

2003 dann der Umzug nach Weimar um Umweltetchnik zu studieren. Sie lernet ihre zukünftigen Bandkollegen Jan Frisch, Fabian Stevens und Philip Martin kennen. 2007 war es dann so weit, die Alin Coen Band wurde gegründet.

Auch das Label haben sie gleich mitgegründet (“Pflanz einen Baum“) und darüber 2010 ihr erstes Album veröffentlicht.

Frontfrau Coen begeistert mit ihrer charmanten Stimme und die eingängigen Melodien bleiben schnell im Ohr. September 2011 war es dann endlich so weit, die EP “Einer will immer mehr” wurde veröffentlicht. 7 Songs, deren intelligente Texte ganz schnell bei mehr als einem Lust auf mehr machen.

 
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