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Kategorie: Bands

Die Alin Coen Band

Geschrieben von verlorenen Jungs
19. January 2012 10:24
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Aufnahmestudio © Picture-Factory - Fotolia.com

Aufnahmestudio © Picture-Factory - Fotolia.com

Bevor ich das Album geschenkt bekam, kannte ich die Band nicht, obwohl sie da bereits schon einige Erfolge gefeiert hatte. Eine gut besuchte Konzerttournee war das Ergebnis eines Auftrittes bei Inas Nacht. Das erste Album “Wer bist du?” muss man kennen lernen. Es ist ein Album, dass Aufmerksamkeit braucht, Musik der man zuhören muss, die nicht nur als Geräuschkulisse dient um vom Alleinsein abzulenken. Die Texte sind tief und hinterlassen eine nachdenkliche Stimmung beim Zuhörer. Gleichzeitig vermitteln sie einem eine gewissen Leichtigkeit. Diese Mischung macht die Musik so prickelnd und interessant. Die deutsche Sprache erlebt ja gerade wieder eine  Aufschwung. Die neuen Deutschpoeten, wie “Philip Poisel”, “Clueso” oder auch “Wir sind Helden” können sich über Zuwachs freuen, denn Alin Coen leistet mit ihrer Band einen wertvollen Beitrag zu diesem Revival.

Die Konzerte wurden umjubelt und in der Presse heiß gelobt. “zum niedersinken schön”, schreibt zum Beipsiel die “Frankfurter Neue Presse” oder schlichtweg “umwerfend”, wie die “Leipziger Volkszeitung” schreibt. Die Band reisst den Zuhörer mit. Viel Gefühl, Tiefsinn und Poesie liegen in der Musik der 4-köpfigen Band, nach deren Frontfrau sie benannt sind. Alin Coen ist Weltenbummlerin. Reiste bereits nach Australien, Kanada, Indien und landete mit 19 Jahren in Schweden, wo sie ihre Leidenschaft für Gitarre und Komposition an einer offenen Bühne entdeckte.

2003 dann der Umzug nach Weimar um Umweltetchnik zu studieren. Sie lernet ihre zukünftigen Bandkollegen Jan Frisch, Fabian Stevens und Philip Martin kennen. 2007 war es dann so weit, die Alin Coen Band wurde gegründet.

Auch das Label haben sie gleich mitgegründet (“Pflanz einen Baum“) und darüber 2010 ihr erstes Album veröffentlicht.

Frontfrau Coen begeistert mit ihrer charmanten Stimme und die eingängigen Melodien bleiben schnell im Ohr. September 2011 war es dann endlich so weit, die EP “Einer will immer mehr” wurde veröffentlicht. 7 Songs, deren intelligente Texte ganz schnell bei mehr als einem Lust auf mehr machen.

 

Bandproberäume in der Platte: Das Berliner Orwo-Haus

Geschrieben von verlorenen Jungs
21. November 2011 13:46
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Proberaum © Richard Schramm - Fotolia.com

Proberaum © Richard Schramm - Fotolia.com

In einer Metropole wie Berlin gibt es eine Vielzahl talentierter junger Musiker und Kreativschaffender, die zur Entfaltung ihrer Kunst geeignete Räume brauchen. Da es im Zuge der Wohnungs- und Raumknappheit immer schwieriger geworden ist an Proberäume zu kommen, soll im Folgenden aufgezeigt werden, wie man nicht genutzten Raum in beispielsweise Industriegebieten gekonnt umfunktionieren kann.

Ein glänzendes Beispiel für dieses Vorgehen ist das Berliner “ORWOhaus“, dass getrost als eines der größten Musikhäusern  Europas bezeichnet werden kann. Das Haus ist das Gebäude des damaligen ostdeutschen Film-, Tonband- und Kassettenherstellers “ORWO” (Original Wolfen) war. Heute bietet es Platz für über 200 Bands. 

Mitten im Industriegebiet an der Landsberger Allee sieht dieses triste Haus von Außen so gar nicht musikalisch aus. In unmittelbarer Nähe zu den Plattenbauten Mahrzahns kümmert sich ein ehrenamtliches Team um die Organisation und die Vermietung der Räumlichkeiten. Regelmäßig werden hier auch Konzerte abgehalten und es gibt ein jährliches Festival, auf dem die vielen Bands ihre neuesten Songs präsentieren. 

Bereits 1998 haben sich auf dem Gelände die ersten Bands angesiedelt und sahen sich damals noch ungeregelten Mietverhältnissen ausgeliefert, da zu diesem Zeitpunkt die Zukunft des Gebäudes noch unsicher war. Als der ehemalige Eigentümer 2004 alle Mietverträge auflösen wollte, gründete sich der ORWOhaus e.V., dem es gelang das komplette Grundstück aufzukaufen, um dieses einzigartige Kulturprojekt auf rechlich gesicherter Basis erhalten zu können. 

Das Haus beherbergt neben Proberäumen auch Tonstudios und auch Konzerthallen sind mittlerweile in Planung.  Doch nicht nur in Berlin in ganz Deutschland entstehen derartige Projekte. Für Proberaumsuchende deshalb der Tip: Einfach hier weiterklicken. 

 

R.E.M. gibt Trennung offiziell bekannt

Geschrieben von verlorenen Jungs
10. October 2011 17:55
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R.E.M. Frontmann Michael Stipe, Foto von kk+/flickr.com

R.E.M. Frontmann Michael Stipe, Foto von kk+/flickr.com

R.E.M war ein Sprachrohr mehrerer Generationen und eine sensationelle Band. Wer kennt die Songs ‘Losing my Religion’ oder ‘Man on the Moon’ nicht? Die US-amerikanische Rockband wurde 1980 in Athens (Georgia) gegründet. Sie war eine typische College-Band und lief am Anfang noch unter dem Namen ‘Twisted Kites’. Ihre Mitglieder Michael Stipe, Mike Mills, Bill Perry und Peter Buck arbeiten von Beginn an zusammen. Einzig Bill Berry, der Schlagzeuger, hat sich aus dem Musikgeschäft 1997 zurückgezogen.

Buck und Stipe lernten sich 78´durch ihre Schwestern kennen. Mills und Perry kamen ebenfalls über enge Kontakte hinzu. Auch wenn sie nach kürzester Zeit mit der gemeinsamen Arbeit zufrieden waren, der Name der Band machte ihnen Sorgen. Stipe stoss dann durch ein willkürliches Blättern in einem Wörterbuch auf die Abkürzung R.E.M., von der er sofort überzeugt war. Bei R.E.M handelt es sich um eine Schlafphase, die sich die Rapid Eye Movement nennt, bei der Menschen sehr schnell ihre Augen hinter den geschlossenen Lidern bewegen.

Der erste große Erfolg kam Anfang der 80er Jahre, nachdem R.E.M. ihre Platte ‘Lifes Rich Pageant’ veröffentlicht hatten. Diese kletterte auf Platz 21 der Billboard Charts und brachte ihnen die erste goldene Schallplatte ein. Es folgten weitere Platten und noch größere Erfolge, die bis zum heutigen Zeitpunkt anhalten.

Deswegen war es umso überraschender, als R.E.M. diese Woche ihr Ende bekannt gab. Die drei Musiker haben sich endgültig getrennt. Nach 31 Jahren Showbusiness legen sie ihre Instrumente nieder. Anscheinend wurde ihnen das Business zu anstrengend. Michael Stipe sagte bei seiner Bekanntgabe ‘Ich hoffe, dass unsere Fans verstehen, dass dies keine einfache Entscheidung war. Aber alle Dinge müssen enden und wir wollten es richtig tun, auf unsere Weise’. In seiner Ansprache dankte er den Fans vom ganzen Herzen fürs Zuhören und die Begleitung.

Michael Stipe sagte, dass es keine Streitereien zwischen den Musikern gegeben hätte und dies keine Folge dessen sei. Der Zeitpunkt zum Aufhören wäre lediglich dagewesen.

Bleibt den Fans nicht anderes übrig, als den Musikern für drei Jahrzehnte fantastischer Musik dankbar zu sein.

 
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