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Kategorie: Allgemein

iPhone & Co. – Audio-Tuning für den Gebrauchten

Geschrieben von verlorenen Jungs
6. July 2012 14:38
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© panthermedia.net/Anthony DOUANNE

© panthermedia.net/Anthony DOUANNE

Das iPhone ist für seine Besitzer fest in den Alltag integriert, telefonieren, surfen und Musik hören, alles ist möglich mit dem kleinen Wundergerät. Wenn man aber mit dem Auto und nicht mit der Bahn unterwegs ist, muss ein Weg gefunden werden, die mediathek auf dem iPhone aus den Autoboxen schallen zu lassen. Günstige Lösungen für dieses Problem waren bislang zum Beispiel FM-Transmitter, die aber nicht unbedingt durch einen erstklassigen Klang überzeugen konnten. Ein Aux-Kabel, was das Autoradio mit dem iPhone verbinden kann, sorgt zwar für einen guten Klang, die Bedienung musste aber weiterhin direkt über das Gerät erfolgen.

Inzwischen sind Autoradios auf den Markt gekommen, die auch im geringeren Preissegment schon universelle Lösungen anbieten. Solche Radios bieten den Komfort, dass die Musik auf ihrem Display zu sehen und zu steuern ist, während das iPhone mit dem Radio verbunden ist und gleichzeitig aufgeladen wird. Kommt ein Anruf, stoppt die Musik und im Display wird der Name des Anrufers angezeigt. Über Bluetooth kann dann kabelfrei mit der Person telefoniert werden. Ein großer Vorteil dieser neuen Radios, die mittels USB-Anschluß mit dem iPhone oder auch dem iPod verbunden werden können, ist die Tatsache, dass sie umständliches Navigieren auf den Geräten während der Fahrt überflüssig machen. Stattdessen kann über die übersichtliche Tastatur des Radios durch die Mediathek geblättert werden.

Kleiner Tipp: Auf der Mobile-Webseite findet man klassische Gebrauchtwagen-Renner wie den Mazda 6, ebenso wie getunte Golf GTIs. Mithilfe großer Online-Portale kann der audiophile Bastelspaß am neuen Gebrauchten also bereits für wenig Geld beginnen. Gleiches gilt für gebrauchtes Audio-Equipment. Wer einfach nur von A nach B kommen möchte und stets seine iPod-Musiksammlung dabei haben will, ist bei derartigen Portalen und Marktplätzen für Produkte aus Zweiter Hand genau richtig.

 

Revolverheld Johannes Strate auf Solo-Tour

Geschrieben von verlorenen Jungs
1. May 2012 17:31
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© mario beauregard - Fotolia.com

© mario beauregard - Fotolia.com

Der Frontmann der Band Revolverheld ist derzeit auf Solo-Tour unterwegs. Seine Songs sind anders als die seiner Band und doch werden Fan-Herzen höher schlagen. Die Stücke von Johannes Strate sind etwas erwachsener als die seiner Band. Das liegt an der verschiedenen Ausrichtung der Musik. In seiner Band liebt es der 32-Jährige rockige Hymnen zu schreiben, die zum Mitsingen und Tanzen einladen. Stücke wie „Ich werde nie erwachsen“ oder „Generation Rock“ sind ganz anders als seine Solo-Projekte. Johannes Strate sagt selbst, dass er schon immer eine Leidenschaft hatte für das Singer/Songwriting. Bei seinen Solo-Projekten lebt er diese Ader voll aus und tut nebenbei noch Gutes.

Er nutzt seinen Bekanntheitsgrad den er mittlerweile erreicht hat, um junge Nachwuchskünstler zu unterstützen. Denn er hat selbst niemals vergessen, wie er einst als Fan bis nach Holland gereist ist um sein Idol Jonatha Brooke live zu erleben. Nun engagiert er sich in Projekten wie „Feels Like Home“. Außerdem stellt er Greg Holden Raum zur Verfügung um ihn zu pushen. Der New Yorker ist ein langjähriger Freund des Sänger und er lässt ihn allein das Vorprogramm zu seinen Konzerten bestreiten.

Bei seinem Auftritt gibt es eine Mischung aus eigenen Songs und Revolverheld-Balladen wie „Halt dich fest an mir“ oder auch „Ich werd die Welt verändern“. Das ganze Programm ist wesentlich ruhiger gestaltet, dass das der Band Revolverheld und dennoch findet es hohen Anklang bei dem Publikum, dass hauptsächlich aus jungen Mädchen besteht. Auch der Song den er zusammen mit seinem Vater Eckhard performt, wird bejubelt und die Massen können bei „An Rosalinde“ mitsingen. Denn die meisten von ihnen wuchsen in der Region zusammen mit den Liedern von Margarete und Wolfgang Jehn auf.

Johannes Strate ist mit Fug und Recht Musiker aus ganzem Herzen und seine Musik geht unter die Haut. Die Soloauftritte von ihm sind bemerkenswert, schafft er es doch eine erwachsene Seite von sich zu zeigen, die einen Rückblick auf die eigene Vergangenheit ausübt. So werden in den Songs Themen seiner eigenen Herkunft und Kindheit thematisiert.

 

Die Band Die Türen

Geschrieben von verlorenen Jungs
14. March 2012 13:39
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© rodolphe trider - Fotolia.com

© rodolphe trider - Fotolia.com

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ – das ist der etwas umständliche Titel des neuen Albums von der Berliner Band ‘Die Türen’. Aber er vereint Dadaismus, Humor, Zweifel und Unentschlossenheit in einem und ist damit einer der geschicktesten seit Langem. Dem Album liegen Klebebuchstaben bei, damit die Rezipienten selbst Hand anlegen und sich einen eigenen Titel designen können. Ähnlich wie schon Barthes, der mit seinem Spruch ‘Der Autor ist tot’ dem Publikum eine neue Rolle zusprach, gibt auch die Band Die Türen für einen kurzen Augenblick das Ruder aus der Hand. Geschickter Schachzug, Marketing oder ernstgemeinte Kunstkritik?

Die damals dreiköpfige Band, aus der nordrhein-westfälischen Provinz kommend, gründete sich im Jahr 2002. Die drei Freunde wollten Musik machen, und da sie von keinem Label genommen wurden, gründeten sie gleich selbst eins mit dem Namen Staatsakt. Das existiert heute noch und hat unter anderem erfolgreiche Künstler wie den Berliner Bonaparte oder die österreichische Band Ja,Panik unter Vertrag. Sie sind also durchaus erfolgreich, die drei und inzwischen hängt Geld an dem Projekt, sowohl an der band als auch an dem Label. Das wird von ihnen mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Erfolg kann nämlich auch scheitern sein, jedenfalls dann, wenn man die Revolutionsgedanken und die Hoffnung auf eine bessere Welt im Laufe der Zeit immer mehr nach hinten schiebt und schließlich zugunsten von Büroarbeit, Geld und Altersvorsorge fallen lässt.

Doch das soll kein Vorwurf sein, und der Musik von den Türen hört man die neue Konformität nicht an. Die Band ist inzwischen fünf-köpfig, dazugekommen ist Andreas Spechtl, umtriebiges Mitglied von Ja,Panik, der auch schon Christiane Rösinger bei ihrem Soloalbum unterstützt hat, und Michael Mühlhaus, Ex-Blumfeld-Keyboarder, der dem ABC-Album einen gnadenlosen Beat unterlegt. Die Songtexte bewegen sich in ihrer Kryptik irgendwo zwischen Twiitermeldungen, Feuilletontiteln und Dada-Fragmenten. Das Album ist im Februar auf dem Label Staatsakt erschienen, und wer Spaß an pfiffiger Unterhaltung hat, die sowohl ein Stirnrunzeln als auch schelmisches Lächeln zulässt, sollte sich einen der Auftritte der Band nicht entgehen lassen.

 
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