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Der Frontmann der Band Revolverheld ist derzeit auf Solo-Tour unterwegs. Seine Songs sind anders als die seiner Band und doch werden Fan-Herzen höher schlagen. Die Stücke von Johannes Strate sind etwas erwachsener als die seiner Band. Das liegt an der verschiedenen Ausrichtung der Musik. In seiner Band liebt es der 32-Jährige rockige Hymnen zu schreiben, die zum Mitsingen und Tanzen einladen. Stücke wie „Ich werde nie erwachsen“ oder „Generation Rock“ sind ganz anders als seine Solo-Projekte. Johannes Strate sagt selbst, dass er schon immer eine Leidenschaft hatte für das Singer/Songwriting. Bei seinen Solo-Projekten lebt er diese Ader voll aus und tut nebenbei noch Gutes.
Er nutzt seinen Bekanntheitsgrad den er mittlerweile erreicht hat, um junge Nachwuchskünstler zu unterstützen. Denn er hat selbst niemals vergessen, wie er einst als Fan bis nach Holland gereist ist um sein Idol Jonatha Brooke live zu erleben. Nun engagiert er sich in Projekten wie „Feels Like Home“. Außerdem stellt er Greg Holden Raum zur Verfügung um ihn zu pushen. Der New Yorker ist ein langjähriger Freund des Sänger und er lässt ihn allein das Vorprogramm zu seinen Konzerten bestreiten.
Bei seinem Auftritt gibt es eine Mischung aus eigenen Songs und Revolverheld-Balladen wie „Halt dich fest an mir“ oder auch „Ich werd die Welt verändern“. Das ganze Programm ist wesentlich ruhiger gestaltet, dass das der Band Revolverheld und dennoch findet es hohen Anklang bei dem Publikum, dass hauptsächlich aus jungen Mädchen besteht. Auch der Song den er zusammen mit seinem Vater Eckhard performt, wird bejubelt und die Massen können bei „An Rosalinde“ mitsingen. Denn die meisten von ihnen wuchsen in der Region zusammen mit den Liedern von Margarete und Wolfgang Jehn auf.
Johannes Strate ist mit Fug und Recht Musiker aus ganzem Herzen und seine Musik geht unter die Haut. Die Soloauftritte von ihm sind bemerkenswert, schafft er es doch eine erwachsene Seite von sich zu zeigen, die einen Rückblick auf die eigene Vergangenheit ausübt. So werden in den Songs Themen seiner eigenen Herkunft und Kindheit thematisiert.
