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Kanye West ist Sieger bei den Grammys

Geschrieben von verlorenen Jungs
17. February 2012 13:33
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Kanye West Style © Alessandro Agostini - Fotolia.com

Kanye West Style © Alessandro Agostini - Fotolia.com

Es schien eine Zeit lang ruhig um den Rapper Kanye West geworden zu sein. Der in Chicago geborene Sänger und Produzent wollte mehr als nur Rap-Star zu sein und Platten produzieren. Für die Mode-Marken Nike und Louis Vuitton entwarf West beispielsweise Sneakers und andere Mode-Accessoires. Dennoch ist und bleibt die Musik sein größte Leidenschaft und so zog es den 34-Jährigen zwei Jahre nach seinem Album “808s & Heartbreak” wieder ins Musikstudio und brachte im November 2010 sein neues Soloalbum “My Beautiful Dark Twisted Fantasy” auf den Markt, dass von alle Seiten jede Menge Lob einheimsen konnte und als mittlerweile viertes Album in Folge gleich auf Platz eins der US-Charts einstieg. Knapp ein Jahr später bildete er mit Rap-Star Jay-Z das wohl beste Rap-Duo “The Throne” und produzierte das gemeinsame Album “Watch the Throne”, das – wie sollte es auch anders sein – sofort wieder die Charts stürmte und in den USA wieder auf Platz eins landete.

Bei den diesjährigen Grammy Awards gab es dann auch den verdienten Lohn für sein Arbeit. Gleich vier der begehrten Awards konnte der umtriebige Rapper mit nach Hause nehmen. In der Kategorie “beste Rap-Darbietung” gewann er den Preis gemeinsam mit Jay-Z für “Otis”. Den Award für “Beste Zusammenarbeit – Rap/Gesang” ging ebenfalls an West, der gemeinsam mit Rihanna, Kid Cudi und Fergie den Preis für “All of the Lights” bekam. Einen weiteren Grammy konnte Die Hip Hop-Größe in der Kategorie “bester Rap-Song” für den Titel “All of the Lights” abräumen. Und auch der Preis für das “beste Rap-Album” konnte der Wahrscheinlichkeit nach, nur an Kaney West gehen, der gleich zwei Mal nominiert war. Am Ende machte sein Solo-Album “My Beautiful Dark Twisted Fantasy” das Rennen und brachte Wets den nunmehr achtzehnten Grammy ein.


 

Das Album der Lana Del Rey

Geschrieben von verlorenen Jungs
1. February 2012 18:03
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Popkonzert © phokrates - Fotolia.com

Popkonzert © phokrates - Fotolia.com

Das Mädchen mit der perfekten Hollywoodfrisur macht Musik, die eigentlich etwas zu groß für einen gewöhnlichen Popsong ist. Einem Trailerpark entflohen gibt sie Biografie gepaart mit Fiktion preis. Sie teilt dunkle Geheimnisse in ihren Songs und gibt Einblicke in Todesahnung und Verzweiflung. Gleichzeitig schafft sie jedoch spielend leicht den Wechsel zwischen Melancholie und Glamour. In ihrem Song “Video Games” gab sie das Debüt, mittlerweile wird sie überall gefeiert.

Der Hype um sie brach schon vor Monaten aus. Das Video “Video Games” verbreitete sich rasend schnell über die Social Networks und Blogs. Lange bevor ein Album rauskam, landete sie bereits auf den Titelseiten der Zeitschriften. Doch umso öfter ihr Song “Video Games” oder auch “Blue Jeans” auf Youtube geschaut wurde, desto mehr verlor sie an Attraktivität. Es schien bald, als ob Lana del Rey noch vor Veröffentlichung ihres Albums in der Versenkung verschwinden könnte.

Nun ist das Album da. Es ist eine gute Popplatte geworden. Zusammen mit dem Sound und dem Text hält das Album bei den derzeitgen Mainstreamproduktionen mit. Lana del Rey wird zum Normalmaß. Gerade jetzt als rauskam, dass die mit bürgerlichem Namen heißende Lizzy Grant bereits vor ein paar Jahren ein Album rausbrachte, welches ihre Plattenfirma nun aus dem Verkehr gezogen hat, werden Stimmen lauter, dass Lana del Rey nur eine Inszenierung ist. Kritiker werfen ihr auch Stereotypensexismus vor, da sie Babydoll- Fantasien von einigen befriedige und ansonsten das Weibchenprinzip der Prä-68er übernehme.

Die Meinungen gehen über Lana del Rey auseinander. Marketingcoup oder self-made-Künstlerin? Auf jeden Fall hat sie durch die unlängst veröffentlichten Details um ihre Herkunft und Vergangenheit an Authentizität einbüßen müssen. Es bleibt abzuwarten ob es schon bald wieder ruhig um sie wird oder sie am Ende doch noch einen Treffer landet.

 

 

 

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