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Archive for November, 2011

Bandproberäume in der Platte: Das Berliner Orwo-Haus

Geschrieben von verlorenen Jungs
21. November 2011 13:46
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Proberaum © Richard Schramm - Fotolia.com

Proberaum © Richard Schramm - Fotolia.com

In einer Metropole wie Berlin gibt es eine Vielzahl talentierter junger Musiker und Kreativschaffender, die zur Entfaltung ihrer Kunst geeignete Räume brauchen. Da es im Zuge der Wohnungs- und Raumknappheit immer schwieriger geworden ist an Proberäume zu kommen, soll im Folgenden aufgezeigt werden, wie man nicht genutzten Raum in beispielsweise Industriegebieten gekonnt umfunktionieren kann.

Ein glänzendes Beispiel für dieses Vorgehen ist das Berliner “ORWOhaus“, dass getrost als eines der größten Musikhäusern  Europas bezeichnet werden kann. Das Haus ist das Gebäude des damaligen ostdeutschen Film-, Tonband- und Kassettenherstellers “ORWO” (Original Wolfen) war. Heute bietet es Platz für über 200 Bands. 

Mitten im Industriegebiet an der Landsberger Allee sieht dieses triste Haus von Außen so gar nicht musikalisch aus. In unmittelbarer Nähe zu den Plattenbauten Mahrzahns kümmert sich ein ehrenamtliches Team um die Organisation und die Vermietung der Räumlichkeiten. Regelmäßig werden hier auch Konzerte abgehalten und es gibt ein jährliches Festival, auf dem die vielen Bands ihre neuesten Songs präsentieren. 

Bereits 1998 haben sich auf dem Gelände die ersten Bands angesiedelt und sahen sich damals noch ungeregelten Mietverhältnissen ausgeliefert, da zu diesem Zeitpunkt die Zukunft des Gebäudes noch unsicher war. Als der ehemalige Eigentümer 2004 alle Mietverträge auflösen wollte, gründete sich der ORWOhaus e.V., dem es gelang das komplette Grundstück aufzukaufen, um dieses einzigartige Kulturprojekt auf rechlich gesicherter Basis erhalten zu können. 

Das Haus beherbergt neben Proberäumen auch Tonstudios und auch Konzerthallen sind mittlerweile in Planung.  Doch nicht nur in Berlin in ganz Deutschland entstehen derartige Projekte. Für Proberaumsuchende deshalb der Tip: Einfach hier weiterklicken. 

 

Der Superstar David Garret

Geschrieben von verlorenen Jungs
18. November 2011 11:31
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Geige © Vico - Fotolia.com

Geige © Vico - Fotolia.com

David Garrett ist vielen Menschen ein Begriff, doch wer kennt ihn eigentlich wirklich? Was weiß man über den grandiosen Musiker? Er ist ein Ausnahmetalent, der Pop mit Klassik zum einem Gedicht kombinieren kann und er sieht unverschämt gut aus. Aus den Medien weiß man, dass er noch solo ist und auch wenn nicht auf der Suche, eine glückliche Zukunft sieht er gemeinsam mit einer Partnerin entgegen. 

Der 31 jährige Virtuose hat vor wenigen Wochen ein neues Album veröffentlicht. Diesmal ist es kein Pop meets Klassik.

“Legacy” ist eine Klassikplatte geworden. Doch er muss sich keine Sorgen machen, dass ihm die Fans aus dem Popbereich weglaufen. Es ist unglaublich, aber die, die im Grunde genommen mit Klassik nichts anfangen können, hören es nun, und das wegen David Garrett. Er vermag es beide Genres und Menschen mit unterschiedlichen Geschmäckern zu vereinen. Sein Album ist nun von Null auf Hundert, direkt auf Platz 6 der Media Controll Charts eingestiegen. Seit 1962 ist kein Klassikalbum mehr so gut angekommen.

Doch nicht nur Frauen erkennen seine Musik. In Musikerkreisen wird er wie kaum ein anderer geschätzt. Sein Können und seine Wandlungsfähigkeit ist grandios. Sieht man ihn auf der Bühne, ist er hochkonzentriert und trotzdem greifbar. Er sieht sich von seinem Publikum nicht zurück. Das ist womöglich einer der Gründe, weshalb er so einen Erfolg feiert. 

In Interviews zeigt er sein unkompliziertes Wesen und erzählt unverblümt von seiner Kindheit und Jugend. Er gibt offen zu, dass er von seinen Mitschülern und auch den Schülerinnen ignoriert worden ist. Sie hätten nie großes Interesse für ihn gehabt. Bestimmt lag das auch daran, dass David schon früh viel unterwegs gewesen ist. In diesen Zeiten erhielt er Privatunterricht. Eine Zeit, in der sich sein Ruhm noch nicht abgezeichnet hatte. Einen Plan B gab es jedoch nie – der einzige und wahre Weg für David ist immer nur die Musik gewesen.

 

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