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Die Entwicklung der deutschen Rap Charts

Geschrieben von verlorenen Jungs
18.March 2013 17:11
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Die Charts der deutschen Musik sind vor allem für junge Menschen sehr interessant. Aber auch für Gesellschaftswissenschaftler stellen sie ein wunderbares Barometer dafür dar, wie sich die deutsche Musik- und Popkultur entwickelt. Jede Zeit hat ihre charakteristische Musik. Und waren es vor einigen Jahrzehnten noch die Pioniere der Rockmusik, sind es seit den Achtzigern immer mehr Musik Schaffende aus der Rapkultur, die mehr und mehr Einfluss auf die deutschen Charts haben.

Der spezielle Musikstil, der charakteristisch von Sprechgesang, rhythmischen Schlagzeug-Beats und Soundloops geprägt wird, entstand Anfang der Achtziger in den USA und fand seinen Weg – zu Beginn der Neunziger – auch nach Deutschland. Dort fand er eine Menge Anhänger und entwickelte sich zu einer neuen Subkultur mit entsprechenden Kleidungsregeln und typischem Sprach-Slang.

Wie bei allen Musikstilen entwickelte sich auch die Rapmusik in viele weitere Unterkategorien und Subgenres, die heutzutage immer schwerer zu unterscheiden sind. Somit hat sich auch die Klientel immer mehr spezialisiert und mit der Verbreiterung des musikalischen Spektrums dementsprechend vergrößert. Schaut man sich heute die aktuellen Popcharts an, lassen sich immer mehr Rapsongs entdecken. Die Popularität dieses Musikstils wächst beständig. Auch wenn es schwarze Schafe gab und gibt, die versuchen, mit gewaltverherrlichenden Texten jugendliche Konsumenten zu gewinnen. Doch diese Erfolge sind meist nur von kurzer Dauer. Auch die Künstler erkennen, dass sie ihre Fans nicht auf Dauer mithilfe aggressiver Texte an sich binden können. Nicht zuletzt, weil Einige durch verschiedene Gerichtsverfahren in Misskredit geraten sind und danach Schwierigkeiten hatten, wieder an den alten Erfolg anzuknüpfen. Der Großteil aller Rapmusiker besinnt sich auf intelligente und kreative Texte ohne gewalttätigen Inhalt. Somit kann man auch seine Kinder sorgenfrei Rapmusik konsumieren lassen und ihnen das Ausleben ihrer Jugendkultur ohne Weiteres zugestehen.

Verwandt ist die Kunstform des Raps übrigens auch mit der modernen Lyrik, aufgrund der künstlerischen Verflechtung von Inhalt, Wortakrobatik und Reimen. Bild : © Tim Caspary  / pixelio.de

 

Eminem, ein Idol der Rapmusik

Geschrieben von verlorenen Jungs
11.March 2013 21:25
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Eminem, der eigentlich Marshall Bruce Mathers heißt, begann seine Karriere Ende der Achtziger Jahre in der Detroiter Rap-Szene durch Auftritte bei sogenannten Open-Mike-Jams und nannte sich ursprünglich “M & M”, was aber zu rechtlichen Problemen mit einer Süßwarenmarke geführt hätte. Daher formte er den Namen um zu Eminem. Er erfand später auch ein Alter Ego namens Slim Shady, als er Teil einer losen Formation von sechs Rappern wurde, die sich D12 nannten. Während Eminems Debut “Infinite” kaum Beachtung fand, wurde der Produzent Dr. Dre auf seine Slim Shady EP aufmerksam und nahm ihn unter Vertrag. Aus der EP wurde eine LP, die 1999 erschien und bald Platz 1 der Billboard Charts erreichte und drei Platin Auszeichnungen erhielt. Die Eminem Songs der nachfolgenden Alben “The Marshall Mathers LP”, “The Eminem Show” und “Encore” wurden noch erfolgreicher.

Die Eminem Songs zeichnen sich häufig durch sehr aggressiven Rap aus, für den Eminem auch häufig von verschiedenen Seiten kritisiert wurde. Er selbst interpretiert sein “Rappergehabe” eher selbstironisch. Viele seiner Texte drehen sich vor allem um die Verarbeitung seiner schwierigen Kindheit und Jugend, aber auch um seine erste missglückte Ehe mit Kimberley Scott, die 2006 nach einem erneuten Versuch wieder geschieden wurde. Nachdem im US-Kongress ein Ausschuss gegen unangemessene Gewaltdarstellung in der Popmusik entstand, wurde das Album “The Eminem Show” gewissermaßen entschärft, indem ein Titel weggelassen wurde. Allerdings erwiesen sich die Aufkleber mit der Warnung “Eindeutige Inhalte”, auf Englisch “explicit lyrics”, auf den Alben für die Eminem Songs eher als Verkaufshilfe.

Auch in anderen Bereichen ist Eminem tätig, so hat er in dem sehr erfolgreichen autobiografisch angehauchten Film “8 Mile” 2002 einen aufstrebenden Rapper gespielt und einen Academy Award für den besten Original-Song erhalten – “Lose yourself”. 2002 hat er außerdem das Modelabel “Shady Ltd.” gegründet. Weitere erfolgreiche Songs sind zum Beispiel “My Name is”, “Stan”, “The real Slim Shady”, “Without me” unter anderem.

 

Jung und gut: Jake Bugg

Geschrieben von verlorenen Jungs
4.February 2013 11:52
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Jake Bugg, der neue musikalische Held Englands

Jake Bugg, der neue musikalische Held Englands

Ein junger Brite auf dem Weg an die Chartspitze, sein Name-Jake Bugg. In England hat er es bereits geschafft und die Charts gestürmt, jetzt kommt sein Debüt-Album auch in Deutschland auf den Markt.

Musikalische Zitate aus Blues, Beat und Folk

Gerade einmal 18 Jahre ist er alt und auf einmal so berühmt wie die Musiker, die er in seiner Musik zitiert. Im Oktober kletterte das Debütalbum von Jake Bugg bereits an die Spitze der britischen Charts. Kurz zuvor wurde er dem Publikum bei einer Geheimshow der Stone Roses in London vorgestellt und begleitete schon Noel Gallagher im Vorprogramm seiner Europa-Amerika-Tour. Jetzt ist das Album auch in Deutschland zu haben und es lässt auf ein neues Poptalent hoffen!

Als neue Hoffnung im erst frischen Popjahr 2013 wird Bugg bereits gefeiert. Doch der 18 jährige sieht das alles recht locker. Im Alter von 12 Jahren fand der Junge aus Nottingham seine Inspiration in einer Simpsons-Folge, in der er zum ersten Mal einen Song von Don McLean hörte. Daraufhin beschäftigte er sich mit Stars wie Buddy Holly und Richie Valens. Trotz der Sozialisation mit der großelterlichen Musik ist Jake Buggs keineswegs langweilig.

60 Jahre Musikgeschichte in einem 18-jährigen Körper

Der junge Sänger hat eine aufsässige Stimme zu bieten, in dessen Höhen etwas besonderes mitklingt. Er kann die Töne anschlitzen wie eine Plattennadel. Gut zu hören ist dies in seinem Song „Lightning Bolt“, welcher mit Offbeat und einem besonderen Gitarrensolo überrascht. In Liedern wie „Country Song“ oder „Simple As This“ kann man Jake dann als Folk-Rambler erleben, der um die Welt reist nur um Musik zu machen. Sixties Beat hingegen versprüht der Song „Seen It All“- welcher komplett ohne eine Story über Partys, Drogen oder Gangster auskommt, aber trotzdem beeindruckt. Mit seinen 14 Nummern überrascht der junge Brite also und ist eine willkommene Abwechslung zum Einerlei der Elektroszene momentan. Wenn das nicht der Einstieg in eine hervorragende Popkarriere ist!

Bilderrechte: © panthermedia.net/Claudio Divizia

 
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